Den Angaben zufolge ist der Rückgang des belgischen Index vor allem auf die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Besonders pessimistisch zeigten sich die Industrieunternehmen zur erwarteten Beschäftigungs- und Nachfrageentwicklung.
Obwohl Belgien lediglich rund 4 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone beiträgt, wird der Geschäftsklimaindex weithin beachtet. Dies liegt vor allem am hohen Offenheitsgrad der belgischen Volkswirtschaft, darüber weist das Land einen verhältnismäßig hohen Anteil an Herstellern von Vorleistungsgütern auf.
Ökonomen attestieren dem Index eine etwa vierteljährige Vorlauffunktion für die Eurozone. Zur Ermittlung des Geschäftsklimas befragt die belgische Notenbank rund 4.500 Unternehmen. (Quelle: Dow Jones Newswires).