Nach Ansicht der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad hat das schlechte Wetter für Belgien auch seine guten Seiten. Da die Kartoffelernte auf den britischen Inseln in wahrsten Sinne des Wortes "abgesoffen“ ist, werden die Kartoffeln zur Herstellung der Fritten während den Olympischen Spielen in London aus Belgien angeliefert.
Hier in Belgien ist das Wetter zwar auch nicht vom allerbesten, doch der Kartoffelernte tat das bisher keinen Abbruch hierzulande. Bart Lamaire von "Bart’s Potato Company" aus Vleteren in der Provinz Westflandern freut sich darüber.
Gegenüber Het Nieuwsblad sagte er: "Es ist toll, dass die Touristen in hunderten "fish&chips stores" - die britischen Gegenstücke zu unseren Frittenbuden - belgische Fritten serviert bekommen. Wir haben nun einmal ein starkes Image, wenn es auf Fritten ankommt."
Allerdings, so Lamaire abschließend, seien die Briten wohl zu chauvinistisch, um dies auch so zu sagen. Die ersten Lieferungen per LKW haben offensichtlich schon begonnen. Die britischen Frittenbuden brauchen übrigens volle Kartoffeln und keine vorverarbeiteten und geschnittenen Knollen, denn sie schneiden ihre Fritten dicker, als bei uns in Belgien üblich.


